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Wenn ich ins Krankenhaus komme, werde ich dort sterben; ein Fall von Staphylotoxinum

 
von Katharina Riedener
 

A., eine 53 Jahre alte Frau kam im September 2009 mit einem faustgroßen Ganglion in der linken Hüfte in die Praxis. Ihre bevorzugte Farbe ist weiß C 20/21: „Ich liebe Weiß, es ist die Farbe des Frühlings und des neuen Wachstums.“

„Ich habe das Gefühl, wenn ich mich noch mal operieren lasse, werde ich das nicht überleben. Als ich meine Kinder bekam, wollte ich auch nicht ins Krankenhaus gehen, weil ich befürchtete, ich würde nicht lebend wieder herauskommen. Chemische Narkotika sind nichts für mich: Während meiner Tonsillektomie wachte ich auf und stieg vom Tisch. Wenn ich beim Zahnarzt bin, brauche ich eine viel stärkere Betäubung als andere, weil mein Stoffwechsel zu schnell arbeitet. Ich bekam zeitweise sogar Morphium, und es wirkte nur 20 Minuten! Ich kann es nicht ausstehen, wenn ich die Kontrolle verliere, ich bin ein ‚Kontrollfreak’. Ich bin stur und ich bin ein A-Persönlichkeits-Typ."

[Die Typ A und Typ B Persönlichkeitstheorie (“Jacob-Goldsmith-Theorie”) beschreibt zwei gegensätzliche Persönlichkeitstypen: den nervösen, verkrampften Typ A und den gelassenen, leichtlebigen Typ B.]

„Wenn ich sterbe, komme ich in den Himmel. Als ich 12 Jahre alt war, hatte ich eine Nahtod-Erfahrung: Ich ging zu Jesus und ich fragte ihn, warum ich noch hier sei, obwohl ich drei Mal versucht hatte, zu sterben. Seine Antwort war, meine Zeit sei noch nicht gekommen.”


A: „Ich will mich nicht operieren lassen, denn das wäre mein Ende. Mit 12 hatte ich eine Tonsillektomie und bin fast gestorben, ich verlor viel Blut und bekam auch noch eine Staphylokokken-Infektion (Osteomyelitis) im linken Oberschenkel, die das Knochenmark zerstörte.

Drei oder vier Wochen lang hatte ich extrem hohes Fieber, 41° C. Ich war oft bewusstlos, aber manchmal erwachte ich wieder. Man hatte meinen Eltern gesagt, dass ich, falls ich überhaupt überlebte, nur noch dahin vegetieren würde, aber ich überraschte sie. Keins der Medikamente half. Ich hörte, dass sie mir eine Knochenmarkstransplantation machen wollten und sagte, das würde ich nicht zulassen; in dieser Nacht sank das Fieber. Ich konnte noch nie Blut spenden, weil ich so starke Antibiotika bekommen hatte."

Anamnese:
Vor etwa 25 Jahren hatte ich eine Enzephalitis; sie kam aus heiterem Himmel ohne vorherige Krankheit. Ich hatte auf einem Feldbett geschlafen, und ich vermute, ein Insektenstich könnte die Ursache gewesen sein. Ich hatte hohes Fieber und konnte den Nacken nicht bewegen. Ich bekam wieder Antibiotika und erholte mich vollkommen.

1997 hatte ich eine weitere Gehirninfektion; meine Gesichts- und Kopf-Nerven funktionierten nicht mehr richtig; ich konnte nichts sehen und hatte unerträgliche Kopfschmerzen. So kam ich immer wieder in die Klinik. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Infektion des Trigeminus-Nervs als Folge einer Zahn-Infektion handelte. Ich bekam Demerol und Morphin, aber die Wirkung hielt nur 20 Minuten an. Sie gaben mir Injektionen in die linke Wange und verletzten dadurch den Trigeminus-Nerv. Dadurch verlor ich auch das Gefühl in meinem rechten Arm. Die Ärzte wollten mich operieren, um die wichtigsten Gesichtsnerven zu durchtrennen.

Als ich 18 war, wurde bei mir eine Osteoarthritis diagnostiziert und ich bekam starke Medikamente, die ein Loch in meinen Magen brannten. Danach begann ich nach einer alternativen Behandlung mit natürlichen Mitteln zu suchen. Ich leide auch unter dem ‚Restlesss-Legs-Syndrom’. Ich habe Kalkablagerungen in den Knochen und Zähnen und zwei  meiner Wirbel sind versteift (L7 und L8); daher kann ich mich nicht richtig bücken!“

Ängste:
„Ich habe Angst im Krankenhaus zu sterben. Ich leide unter Klaustrophobie, besonders in engen Räumen, wo man keine Kontrolle hat: Ich möchte die Kontrolle über mich selbst behalten.“

Essen:
„Ich mag gern Fisch und Huhn und ab und zu brauche ich rotes Fleisch. Ich verzichte auf Zucker und Weißmehl. Ich habe immer darauf geachtet, was ich esse und habe nie viel getrunken. Ich bin noch nie in meinem Leben betrunken gewesen und das wird auch nie vorkommen; ich habe das unter Kontrolle; ich würde mich krank fühlen, wenn ich betrunken wäre.“

Schmerzen:
„Stechende Schmerzen vom Lendenbereich hinunter ins Bein, zuerst im rechten Bein, dann im linken. Der Schmerz ist immer auf der Seite, wo ich mich schwach fühle. Ich habe Schmerzen in der Leistengegend links, dort, wo die Muskeln am Knochen ansetzen. Jede Seitwärtsbewegung ist sehr schmerzhaft und auch Rotationsbewegungen tun mir nicht gut. Zuerst dachte ich, ich hätte ein Venenproblem oder einen Leistenbruch. Seit zwei Jahren zerren meine Oberschenkelmuskelmuskeln an den Muskeln meiner Kniescheibe. Es erinnert mich daran, wie es war, als ich Osteomyelitis hatte. Davor hatte ich keinerlei Symptome!
Ich möchte gehen und laufen können; es macht mich verrückt, wenn ich meine üblichen Aktivitäten nicht ausüben kann. Meine Hüfte wird immer schlimmer. Die Behandlung beim Chiropraktiker hilft mir ein wenig; er meint, es sei ein muskuläres und kein Knochenproblem, - er sagt, dass meine Muskeln sehr verspannt sind.“

Schlaf und Träume:
„Wenn ich so starke Schmerzen habe, kann ich nicht schlafen. Der einzige Traum, an den ich mich erinnere, ist, dass ich von irgendwo herunter falle, aber nie unten ankomme.“

Temperatur:
„Ich war schon immer von innen nach außen so kalt wie ein Eiswürfel. Ich kann einfach nichts dagegen machen. Mein ganzer Körper wird so kalt, dass ich meinen Mann damit aus dem Bett verjage. Ich liebe die Sonne, ich bin eine Sonnenanbeterin. “

Initialverschreibung: Opium LM 5

Follow-ups:
April 2010: Farbvorlieben: 21C, 17C
„Letzte Nacht hatte ich nach einem Langstreckenflug quälende Schmerzen in der linken Hüfte. Die Höhe beunruhigt mich, wenn ich mit einem kleinen Flugzeug fliege. Ich habe ein Schienbeinkantensyndrom über dem Knöchel und muss die Beine hochlegen, damit das Blut zirkulieren kann.

Diese Wucherungen wachsen immer weiter, sie wachsen jetzt in meinen Bauch hinein. Sie wurden als Ganglien diagnostiziert, 2 vorne, 1 hinten. Ich bewege mich gern, aber das ist kontraindiziert, wenn man Wucherungen hat. Es gibt noch weitere Einschränkungen, z.B. verursacht die Bewegung Schmerzen.

"Es ist so ähnlich wie damals, als ich 12 Jahre alt war und angeblich eine einfache Tonsillektomie gemacht werden sollte; aber ich bekam Blutungen und Enzephalitis.

Niemand glaubte, dass ich überleben würde und man glaubte, wenn ich überlebte, wäre ich dement. Die Krankenschwestern hatten mich aufgegeben und mein Bruder kam, um mich zu baden. Drei Wochen lang hatte ich hohes Fieber und die Haare fielen mir büschelweise aus. Selbst die Antibiotika und das Morphium haben mir nicht geholfen, deshalb nehme ich keine Medikamente mehr; sie verdecken die Symptome nur.“


Damals wurde mir klar, dass die Wucherungen mit der Staphylococcus aureus-Infektion nach ihrer Mandeloperation (Enzephalitis) zu tun hatten. Ich schaute in Vermeulens ‚Monera’ nach, die mich auf das Mittel Staphylotoxinum brachte, welches das Symptom hat: „Blutungen, Blut koaguliert nicht“. Staphylococcus aureus produziert ein Alpha-Toxin mit hämolytischen Eigenschaften und verursacht Hautnekrosen.

Verordnung: Staphylotoxinum C 12 täglich

Juni 2010:
„Ich nehme das Mittel jetzt seit einer Woche und es geht mir viel besser; ich fühle mich  stärker und glücklicher! Ich habe weniger Schmerzen und ich glaube, die Tumore schrumpfen."

Juli 2010
„Es geht mir immer besser. Die Ganglien fühlen sich jetzt fester an, aber sie sind kleiner geworden; vorher habe ich immer gespürt, dass sie wachsen. Ich schlafe wieder besser und brauche keine Schmerzmittel mehr. Ich kann wieder mit meinen Hund laufen, was ich wegen der Schmerzen vorher nicht konnte.

An manchen Tagen bin ich nervös, wenn ich zu viel Kaffee getrunken habe oder bevor ich die Tage bekomme, aber meine ‚Restless-legs’ sind viel besser geworden. Meine Energie ist gut und ich schleppe mich nicht mehr so herum wie früher. Das ist die beste Behandlung, die ich je hatte.“

September 2010:
„Ich bin sehr beeindruckt – die Ganglien sind um mehr als 75% geschrumpft - ich habe meine Beine wiederbekommen!“

November 2010:
Weitere Besserung und keine Schmerzen mehr in der Hüfte. Sie hat seit Oktober 2011 keine weitere Mittelgabe erhalten.

März 2011:
A. kann ohne Schmerzen oder andere Beschwerden ihre üblichen Aktivitäten wie Yoga wieder aufnehmen; das einzige, was zurückgeblieben ist, ist das Gefühl, dass die eine Hüfte nicht so stark ist wie die andere. Weiteren Mittelgaben waren nicht erforderlich.


Fotos: Wikimedia Commons
Blühende Bäume am Commonwealth Place, Canberra; Creative Commons-Lizenz 2.0 US-amerikanisch; Dion Gillard
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Blossoming_trees_at_Commonwealth_Place,_Canberra_%28262606184%29.jpg?uselang=de-formal
Staphylococcus aureus; Gemeinfrei; CDC / Provider: Don Stalons
Kategorien: Fälle
Stichwort: Adenopathien, Tonsillektomie, Enzephalitis, Haemorraghie, Staphylococcus aureus-Infektion, eiskalt, Angst vor der Klinik
Mittel: Opium, Staphylotoxinum




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