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Ich muss hochkommen: ein Fall von Nautilus-Muschel

von Karen Leadbeater
 

J. ist eine feingliedrige, elegant gekleidete Frau in den 40ern mit einer Vorliebe für kräftige Farben. J. konsultierte mich zum ersten Mal im November 2009, nachdem sie Zeugin eines schrecklichen Vorfalls in ihrer Nachbarschaft geworden war, der eine tiefgreifende Wirkung auf sie hatte.

 

Sie reagierte mehrere Monate lang gut auf Opium und kam im Frühjahr 2010 wieder zu mir.

 

Sie kommt wegen Erschöpfung und Angstzuständen. Ihre langfristige Beziehung ist am Zusammenbrechen, und sie hat Angst, wie sie weiterhin allein zurecht kommen soll.

 
Da sie Architektin ist, konzentriert sich J.s Angst auf Häuser. Sie führt Renovierungsarbeiten an ihrem Haus selbst durch und macht sich Sorgen: Ist das Dach in Ordnung?
 
Verordnung: Opium 1M.
 

Nach 10 Wochen: „Mir ist schlecht am Magen. Mein Kopf tut weh. Ich habe große Angst!“

 
Wie ist das?
„Ich fühle mich total gefangen. Instinktiv möchte ich mich zusammenrollen. Ergreifende, lähmende Angst.“
„Das Negative spielt die Musik. Ich bin draußen, irgendwo, in einem viel größeren Raum. Keine Probleme. Ich kann meinen Körper nicht abgrenzen. Lila Blasen steigen auf. Klarheit und Licht.“
 
Erzählen Sie mir mehr darüber, wie es ist, gefangen zu sein?

„Unbeweglich. Ich werde in einer Blase festgehalten. Ich kann sie nicht durchstoßen. Sie ist flexibel, aber ich kann nicht raus. Ich kann die Luft innerhalb und außerhalb nicht zusammen bringen. Ich kann mich zwar bewegen, aber ich kann mich nicht befreien, ich bin wie in einer großen dicken Seifenblase.“

 
Traum: „Ich habe von einem großen Haus geträumt. Ein großer Teil des Hauses wird abgetrennt, und ich bin die einzige, die darüber Bescheid weiß. Ich bewohne nur einen Teil des Hauses. Es ist sehr schwarz und sehr hell, ein starker Kontrast. Es herrscht eine wilde Aufregung in dem Teil, den ich nicht benutze, aber ich ignoriere es. Ich weiß, ich habe so viel geöffnet. Ich spüre, dass ich in einer völlig anderen Welt lebe als viele andere Menschen. Ich kann meistens nicht zu dem hellen Teil kommen. Es ist alles da, aber ich kann nicht dorthin gelangen oder es in vollem Umfang nutzen.“
 
Was ist das schlimmste Gefühl?

„Schrumpfen. Gequetscht, ausgequetscht werden. Ich kann ausbrechen, aber ich werde wieder eingefangen. Es wird alles hineingezogen. Es ist nicht groß, aber fest. Es ist tief verwurzelt, wie ein Fossil.
Das Gegenteil ist die totale Freiheit, die Verbindung mit allem ohne jede Anstrengung. Überall ist Musik, ich verliere mich darin.“

 

Was bedeutet Freiheit?

„Keine Grenzen. Ein Vogel, der nicht im Käfig lebt. Luftig, völlig in der Luft sein, wie eine Luftblase. Sich hindurch bewegen. Ich mag keine Sandhaufen.”

 
An diesem Punkt war ich nicht mehr auf der Suche nach einem Meeresmittel, sondern eher nach Gasen. Die Sprache der Gase und die entsprechenden Themen waren vorhanden, einschließlich schwer / leicht, Expansion vs. Einschränkung; Verbrennung; Lebhaftigkeit, Fließen, Blasen.
 

Verordnung: Wasserstoff C 200, im September 2010

 
„Ich bin gern im oder am Wasser. Ich muss jeden Tag ins Wasser. Ich werde ein Teil davon. Ich habe eine schreckliche Angst davor. Enorme Tiefe und Dunkelheit.“
 
Und wenn Sie nicht ins Wasser können?

„Gefangen. Es gibt keine Freiheit. Ich kann die Dinge nicht reinigen. Meinen Kopf reinigen. Die Dinge wegwaschen. Ich muss aufsteigen können. Ich kann es nicht ertragen auf einer Ebene zu leben.
Aufsteigen bedeutet Freiheit. Es ist erhebend. Energie, Leben, Licht, Helligkeit. Es ist wie bei der Flöte - der Klang geht nach oben. Wunderbares Licht und Klang.
Unten ist erschreckend. Die Dinge passieren unter dem Meer. Schwer und gequetscht. Aufsteigen bedeutet, sich auszuweiten, weil der Druck fehlt. Beim Schwimmen fühle ich mich wie ein Teil des Meeres.
Die Sterne sind Millionen von Lichtjahre entfernt. Manchmal bin ich sicher, dass ich bin ein Teil davon bin. Ich habe keine Ahnung von der Zeit. Ich kann mir mich selbst nicht als alt vorstellen. Es hat in Jahrmillionen so viele Dinge gegeben, die ich nicht verstehe.“

 
 
Verständnis des Falles:
 
Patienten, die ein Meeresmittel sowie gasförmige Elemente brauchen, verwenden die Sprache von Auftrieb und Fluss, Schwere und Leichtigkeit, Blasen. Sie können stark von Wasser angezogen werden oder Angst vor dem Wasser haben. Wir sehen Themen von Gefangenschaft und Beschränkung vs. Freiheit und Grenzenlosigkeit.
 
In Muscheln lebende Weichtiere verwenden eine Sprache, die ihre Erfahrungen in der Schale beschreibt: sie können ausbrechen, werden aber wieder in die Schale zurückgezogen. Alles wird eingezogen. Sie ist nicht groß, aber dicht. Sie ist tief verwurzelt, wie ein Fossil. Man hat versteinerte Nautilus-Muscheln gefunden.
 

Physiologische Funktionen wie Wasser, das durch das Fließen durch einen Siphon gereinigt wird: „Ich kann die Dinge nicht reinigen. Meinen Kopf reinigen. Die Dinge wegwaschen.“

 

Haus und Sicherheit sind starke Weichtier-Themen, denn die Schale ist lebenswichtig, aber verwundbar.

 

Die Nautilus-Muschel ist ein Kopffüßer (wie Sepia). Seine Schale ist gewunden, und gliedert sich innen in Kammern. Es wachsen neue Kammern, wenn er reift und in die neuen, größeren Räume hineinwächst; die kleineren Innenkammern werden verlassen, wenn es wächst, wenn er größer wird.
 

Geträumt von einem großen Haus ... „Ich nur bewohne nur ein Teil davon.“

 
Eines der verschiedenen Themen dieser Weichtierklasse ist die geschmeidige Bewegung, Geschwindigkeit und Agilität.
J. sagt zu mir: „Ich bewege mich schnell und geschmeidig, aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich das bin. Mir scheint, dass ich sehr langsam bin.“
 

Der Kontrast zwischen Licht und Finsternis ist charakteristisch: „Es ist sehr schwarz und sehr hell, ein starker Kontrast.“ Das erinnert mich an den Kontrast zwischen der Tiefsee und der farbenfroh schillernden Oberfläche.

 
Für J. bedeutet Aufzusteigen soviel wie Freiheit ... Energie, Leben, Licht, Helligkeit ... Sich ausdehnen können, weil kein Druck mehr da ist; unten zu sein ist beängstigend ... schwer und bedrückt.
 
Die Nautilus-Muschel meidet während der Tagesstunden die Meeresoberfläche. In den tieferen Regionen des Ozeans lauern jedoch Raubtiere, die die Dunkelheit zu einem gefährlichen Ort machen.
 

Die Nautilus-Muschel bewegt sich durch das Wasser, indem sie Wasser in die Kammern ihrer Schale einzieht und wieder ausstößt, sie schwimmt mit Triebkraft. Sie steuert ihren Auftrieb durch Osmose, die es ihr ermöglicht sich nach oben und nach unten durch das Meer zu bewegen. Die Nautilus-Muschel kann dem extremen hydrostatischen Druck von Tiefenwasser in einer Tiefe bis zu 800 m standhalten, jenseits dieser Tiefe implodieren sie und sterben auf der Stelle.

 
„Ich kann die Luft innerhalb und außerhalb nicht zusammen bringen... Ich muss aufsteigen können.“
 
Die Nautilus-Muschel steht den ersten Kopffüßer, die vor etwa 500 Millionen Jahren auftraten, sehr nah, und sie haben sich seit damals nicht weiterentwickelt. Ausgestorbene Verwandte der Nautilus-Muschel sind die Ammoniten. Individuelle Nautilus-Muscheln sind für Kopffüßer außergewöhnlich langlebig, manchmal leben sie länger als 20 Jahre.
 

J. findet es unangenehm, in der Zeit festgelegt zu sein, ein bestimmtes Alter zu haben - sie wollte mir ihr Geburtsdatum nicht sagen. „Ich ordne mich nicht in ein Lebensalter ein.“

 
Verordnung: Nautilus C 200, im November 2010
 
 
Follow ups
 
Nach 8 Wochen: „Mein Leben hat sich völlig verändert. Ich bin mehr verbunden. Alles läuft auffallend gut. Sprudelt gut voran.”
 
Im Laufe der nächsten Monate beschrieb J., wie sie begann, ihre Spiritualität und ihre hellseherischen Fähigkeiten zu akzeptieren: „Ich bin viel mehr ich selbst.“
 

Sie nicht länger panisch oder ziellos und kann sich niederlassen, ohne fliehen zu wollen oder durchzudrehen. Die furchtbare Angst ist verschwunden. Sie sagt, dass ihr jetzt alles sinnvoller vorkommt.

 
Bis zum Sommer 2012 ging es ihr mit Nautilus weiterhin gut, sie nahm das Mittel regelmäßig nach Bedarf, ansteigend bis zur 1M und später zur 10M.
 

Wenn ich auf den Anfang des Falles zurückblicke, so suchte ich von Anfang an nach Hinweisen auf ein  Meeresmittel und insbesondere auf die Nautilus-Muschel, da immer wieder Wörter wie Flüssigkeit, Schweben und Gleiten auftauchten.

 

J. erzählte mir, dass Farben sehr wichtig für sie seien (ein starker Hinweis auf ein Meeresmittel). Ein Teil der ursprünglichen Beschwerden  war eine Furcht vor dunklen Orten, wegen der schwarzen Gestalten, die dort lauern (eins der Symptome, auf die ich Opium verschrieben hatte):
Geist und Gemüt: Wahnvorstellung, sieht schwarz, Gegenstände und Menschen.

 
Vielleicht ein früher Hinweis auf den räuberischen Oktopus, der in der Tiefe wartet?
 
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Foto:
Seifenblase; Fotolia_39040603_XL_Seifenblasen_© chris - Fotolia.com
Halbierte Nautilus-Muschel. Die Kammern sind deutlich sichtbar und in einer logarithmischen Spirale angeordnet
 

Kategorie: Fälle
Stichwörter: Luftblase, Kammern, Auftrieb, Schwimmen, Gleiten, alterslos, Tiefe, Muschel, Fossil, Angst vor der Dunkelheit, drohend, zu Hause, Architekt
Mittel: Nautilus pompilius

 




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